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Die persönliche und sportliche Zukunft liegt in Hirschhorn

Interviewreihe Neuzugänge – Teil 1

Zur anstehenden Saison verstärkt Zahid Uzun die Mannschaft der Aktiven des FC Hirschhorn. Dies ist bereits seine zweite Rückkehr. Zuvor wechselte Uzun bereits zur Saison 2012/13 von Dilsberg zum FCH, den er bereits nach einem Jahr, in Richtung Eberbach wieder verließ. Von dort aus ging es in die Oberliga BW zum SV Sandhausen II. Trotz weiterer Wechselmöglichkeiten entschied sich Uzun nun erneut für den Kreisliga-Absteiger Hirschhorn.

Mit dieser Entscheidung zufrieden äußerte sich nicht nur der Spieler selbst, sondern auch die Verantwortlichen des Vereins. Für die sportliche Leitung stellvertretend bezog der Spielausschussvorsitzende André Kuhn Stellung: „Wir sind natürlich äußerst zufrieden mit dieser Verpflichtung. Zahid ist nicht nur sportlich eine enorme Verstärkung, sondern auch charakterlich eine perfekte Ergänzung des Mannschaftsgefüges.“

Im Interview zum Saisonauftakt äußert sich der 23-jährige Stürmer zu seinen Beweggründen und Zielsetzungen:

 

Nach zwei sehr erfolgreichen Jahren in Eberbach kam ein Angebot vom SV Sandhausen II. Eine schwere Verletzung hat den Durchbruch in Sandhausen letztlich verhindert. Wie fällt dein sportliches Fazit für diese Zeit aus?

Zahid Uzun (ZU): Trotz des Kreuzbandrisses, der mich fast zehn Monate außer Gefecht gesetzt hat, positiv.  Die sportlichen Eindrücke dort waren sehr hilfreich. Das Training und die Taktikausbildung sind auf einem enorm hohen Niveau. Beim Flankentraining beispielsweise kam nahezu jede Hereingabe punktgenau auf die Angreifer. Das kannte ich bisher so nicht. Einerseits ist das natürlich sehr schön für einen Stürmer, andererseits entsteht dadurch auch eine enorme und ungewohnte Drucksituation im Training. Ich musste zudem auch während der Zeit der Verletzung immer zu den Trainingseinheiten kommen, um die dort eingeübte Taktik und die trainierten Spielzüge wenigstens beobachten zu können. Es ist eine ganz andere Welt.

 

Eine solche Erfahrung bringt einem sicherlich auch Erkenntnisse für die Lebensbereiche außerhalb des Fußballs, oder?

ZU: Auf jeden Fall. In der langen Phase ohne Fußball hatte ich viel Zeit, mich auf meine Meisterprüfung vorzubereiten, die ich letztlich auch erfolgreich abgeschlossen habe. Die Zwangspause vom Fußball hat mir nochmals verdeutlich, wie wichtig es ist, an der eigenen beruflichen Zukunft zu arbeiten.

 

Ich habe dich während der letzten Spielzeit bei einigen Heimspielen gesehen. Der Kontakt zum FCH ist sicher nie ganz abgebrochen. Was gab letztlich den Ausschlag für die Rückkehr, es bestanden ja sicher noch weitere Wechselmöglichkeiten?

ZU: Ja die gab es. Ich befand mich mit einem Landesligisten schon in fortgeschrittenen Gesprächen. Allerdings habe ich mich zu dieser Zeit auch mit meiner Haustechnikfirma in Hirschhorn selbstständig gemacht. Da liegt es natürlich auch aus zeitlichen Gründen nahe, Arbeit und Hobby in einer Stadt verbinden zu können. Und zuletzt ist der FCH natürlich ein besonderer Verein für mich. Ich habe viele Freunde hier und verstehe mich sowieso mit allen gut.

 

Das ist ein gutes Stichwort. Viele der ehemaligen Mannschaftskollegen sind noch im Verein. Dennoch gab es einige personelle Änderungen während der letzten drei Jahre. Wie sind deine ersten Eindrücke von der Mannschaft?

ZU: Der erste Eindruck ist positiv. Ich fand es sehr schade, dass der FCH im letzten Jahr abgestiegen ist, dennoch bin ich von der Mannschaft überzeugt. Das Potential für Erfolg ist da. Durch die alten Bekannten und Freunde im Verein bin ich zudem sofort und reibungslos in das Mannschaftsgefüge integriert.

 

Auch auf der Trainerposition fanden Veränderungen statt. Hast du schon erste Eindrücke von Spielertrainer Steffen Kittel?

ZU: Ich halte Steffen für eine gute Wahl. Er schafft durch seine Fähigkeiten eine gute Arbeitsgrundlage. Er kennt den Verein und die Spieler und ist durch seinen Trainerschein natürlich auch fachlich qualifiziert. Ich denke, dass die Mannschaft bei ihm in den richtigen Händen ist.

 

In den beiden Kreisliga-Spielzeiten hast du für den VfB Eberbach insgesamt 37 Torbeteiligungen erreicht und das in lediglich 44 Partien. Auf welcher Position agierst du am liebsten, direkt in der Spitze oder lieber etwas dahinter?

ZU: Direkt vorne in der Sturmspitze als Sturmtank. In Eberbach nannten sie mich „Büffel“.

 

Wie sehen deine persönlichen Ambitionen für die kommende Saison aus und wie schätzt du die Möglichkeiten der Mannschaft ein?

ZU: Ich möchte auf jeden Fall zweistellig treffen. Im Idealfall sollten sogar 20 Tore möglich sein. Mit dieser Mannschaft sollten wir zudem oben mitspielen können. Auch einen direkten Wiederaufstieg halte ich nicht für unmöglich.

 

Zum Abschluss des Interviews wollen wir den Lesern dich noch etwas genauer vorstellen. Nicht nur deine Firma ist in Hirschhorn beheimatet, sondern auch du selbst.

ZU: Ja, ich wohne nach wie vor in Hirschhorn. Ich bin und bleibe Hirschhorner. Zudem werde ich im Oktober heiraten.

 

Im Gespräch ist es bereits mehrfach angeklungen, dass du dich selbstständig gemacht hast. Es ist sogar schon eine Werbebande von Utze-Haustechnik am Sportplatz zu sehen. Welche Leistungen bietest du an?

ZU: Wir bieten ein breites Spektrum im Bereich der Haustechnik an. Das bedeutet, dass wir z.B. die Planung, Installation und Modernisierung von Heizungsanlagen durchführen und zudem auch Lösungen für die Nutzung von regenerativen Formen der Energiegewinnung und der Energierückgewinnung anbieten.

 

Und die Firma befindet sich ebenfalls in Hirschhorn?

ZU: Genau. Das Büro und das Lager befinden sich in der Hauptstraße 33. Wir sind direkt vor Ort, aber auch telefonisch zu erreichen.

 

Das Motto der Firma lautet: Ob Heizung, Sanitär oder Solar – Utze Haustechnik machts möglich, das ist klar! Wie kam es zu dem Namen Utze?

ZU: In Dilsberg gab es einen Mitspieler, der sich meinen Nachnamen nicht merken konnte. Deshalb gab er mir den Spitznamen „Utze“. Ich hatte dann schon während der Ausbildung eine Mappe für Unterlagen, auf der „Utze-Haustechnik“ stand. Das war ein Berufsziel und hat mich langfristig motiviert. Dieses Ziel habe ich nun erreicht.

 

Ich bedanke mich für deine Zeit und wünsche dir einen erfolgreichen Saison- und Berufsstart. Für alle an Haustechniklösungen Interessierten verlinken wir noch die Homepage der Firma sowie die Kontaktdaten.

 

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www.utze-haustechnik.de

 

Kontakt:

Utze Haustechnik

Hauptstr. 33

69434 Hirschhorn (Neckar)

Telefon: +49 172 4190485

E-Mail an: info@utze-haustechnik.de