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FC Hirschhorn scheitert an sich selbst

(TK) Nach einer guten ersten Halbzeit und einer katastrophalen zweiten Hälfte schied am vergangenen Sonntag der FC Hirschhorn in der zweiten Runde des Kreispokals gegen den SV Eberbach aus.

Hirschhorn begann konzentriert und mit sicherem Spielaufbau, häufige Spielverlagerungen in der Defensivreihe und lange Bälle in die Sturmspitze prägten die Anfangsphase des Spiels. Bereits in der fünften Spielminute hatte Jan Schmitt die Chance, Hirschhorn in Führung zu bringen, scheiterte jedoch am Querbalken. Allerdings gelang bereits zehn Minuten später Tobias Pätzold nach einer sehenswerten Einzelaktion der verdiente Treffer zum 0:1. Zu diesem Zeitpunkt hatte der SV Eberbach den sicheren Kombinationen und entschlossenem Aufbauspiel wenig entgegenzusetzen. Nach einem erneuten Aluminiumtreffer durch Jan Schmitt erhöhte Spielertrainer Ali Köklü wenig später zum hochverdienten 0:2 Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel bot sich den zahlreich mitgereisten Unterstützern aus Hirschhorn ein völlig anderes und erschreckendes Bild. Alle zuvor in der ersten Halbzeit positiven Eigenschaften des Hirschhorner Spiels waren nicht mehr vorhanden. Logische Konsequenz: immer stärker aufspielende und die Schlagzahl der Angriffe deutlich erhöhende  Eberbacher, die durch einen unhaltbaren Schuss in der 60. Minute zum verdienten Anschlusstreffer kamen. Im Anschluss daran stellte der FC den geregelten Spielbetrieb weitgehend ein und lud den SV mit höflicher Zurückhaltung zum 2:2 Ausgleich in der 66. Minute der Partie ein. Gemäß dem Spielverlauf erhöhten die Gastgeber nach 82 gespielten Minuten auf 3:2 und machten somit das Debakel perfekt. Auch eine Schwächung der Hausherren durch eine Gelb-Rote Karte konnten die nun völlig konsternierten Hirschhorner nicht mehr zu ihrem Vorteil nutzen.

Es spielten: TW: Tobias Kuhn – Patrick Schäfer; Sören Schreyer; Thilo Kampffmeyer – Daniel Seib; Simon Schön; Tobias Pätzold; Jan Schmitt; Marcel Fink – Ali Köklü; Manuel Konradi.

Eingewechselt: Michael Stelter; Mario Haas; Niko Wiese.

Weiter im Kader: Ronny Schatzer; Daniel Kölbl; ETW: Christian Wannowsky.