Zukunftsorientierter Zusammenschluss zur Sicherung des Spielbetriebs ab Sommer 2026
Hirschhorn/Moosbrunn, 6. Mai 2026 – Die Fußballabteilungen des FC Hirschhorn und des SV Moosbrunn bündeln zur kommenden Saison 2026/2027 ihre Kräfte und gründen eine Spielgemeinschaft (SpG). Mit diesem Schritt reagieren beide Vereine auf veränderte Rahmenbedingungen im Amateurfußball und setzen bewusst auf eine nachhaltige und langfristige Perspektive.
Notwendige Entscheidung mit Blick auf die Zukunft
Die Entscheidung zur Gründung der SpG ist nach intensiven Gesprächen auf Vorstandsebene sowie in den Spielausschüssen beider Vereine gefallen. Rückläufige Spielerzahlen, zunehmende berufliche und familiäre Verpflichtungen sowie eine insgesamt steigende Belastung des Ehrenamts machten neue Strukturen notwendig.
„Uns war wichtig, frühzeitig und verantwortungsvoll zu handeln“, erklärt Benedict Hoidn, 1. Vorsitzender des SV Moosbrunn. „Die SpG ist ein klares Bekenntnis dazu, den aktiven Fußballstandort Moosbrunn langfristig zu sichern.“
Auch beim FC Hirschhorn wird die Zusammenarbeit als strategischer Schritt verstanden.
„Es geht nicht darum, Traditionen aufzugeben, sondern sie zu bewahren“, betont Sören Schreyer, 1. Vorsitzender des FC Hirschhorn. „Gemeinsam schaffen wir stabile Voraussetzungen, um auch künftig einen verlässlichen Spielbetrieb anbieten zu können.“
Klare sportliche Planung
Konkret ist vorgesehen, zur kommenden Saison eine Mannschaft für die B‑Klasse Heidelberg zu melden. Darüber hinaus wird eine zweite Mannschaft in einer der beiden C‑Klassen an den Start gehen.
„Diese Planung gibt uns sportliche Klarheit und Perspektive“, erläutert Christian Heiß vom Spielausschuss des SV Moosbrunn. „Mit einer ersten Mannschaft in der B‑Klasse und einer zweiten Mannschaft in der C-Klasse können wir sowohl leistungsorientierten als auch breiteren Fußball ermöglichen.“
Auch Thomas Gruneberg vom Spielausschuss des FC Hirschhorn sieht darin einen wichtigen Schritt: „Die SpG schafft die Basis für stabile Kader und eine saubere sportliche Einordnung. Gerade die zweite Mannschaft ist wichtig, um möglichst vielen Spielern regelmäßige Einsatzzeiten zu bieten.“
Sportliche und organisatorische Vorteile
Durch den Zusammenschluss der beiden Fußballabteilungen können personelle Ressourcen gebündelt und der Trainings- sowie Spielbetrieb deutlich stabilisiert werden. Davon profitieren Spieler, Trainer und Betreuer gleichermaßen – insbesondere im Hinblick auf Trainingsbeteiligung, Wettbewerbsfähigkeit und Planungssicherheit über eine komplette Saison hinweg.
Eigenständigkeit der Vereine bleibt erhalten
Trotz der engen Zusammenarbeit bleiben beide Vereine vollständig eigenständig. Vereinsleben, Mitgliedschaft, Ehrenamt und Veranstaltungen werden weiterhin separat organisiert. Die SpG bezieht sich ausschließlich auf den aktiven Spielbetrieb im Herrenbereich.
„Die Identifikation mit dem jeweiligen Verein bleibt uneingeschränkt bestehen“, stellt Sören Schreyer klar. „Die SpG ist eine sportliche Kooperation – kein Zusammenschluss der Vereine.“
Langfristige Perspektive für den regionalen Fußball
Die neue SpG ist ausdrücklich nicht als kurzfristige Übergangslösung gedacht, sondern als strategisches Zukunftsprojekt. Ziel ist es, den Herrenfußball in Hirschhorn und Moosbrunn dauerhaft zu sichern und auch kommenden Generationen ein attraktives sportliches Umfeld zu bieten.
„Wir denken in Jahren, nicht in Spielzeiten“, fasst Benedict Hoidn zusammen. „Diese SpG ist ein entscheidender Schritt, um den regionalen Amateurfußball nachhaltig lebendig zu halten.“
Weitere Informationen zur Organisation sowie zum Trainings- und Spielbetrieb der neuen Spielgemeinschaft folgen rechtzeitig vor Saisonbeginn.
Gemeinsam! Nachhaltig! Zukunftsorientiert!
„Die Spielgemeinschaft zwischen dem FC Hirschhorn und dem SV Moosbrunn ist das Ergebnis offener Gespräche, gegenseitigen Vertrauens und eines gemeinsamen Verständnisses für die Herausforderungen im Amateurfußball. Unser Ziel ist es, den aktiven Herrenfußball in beiden Vereinen langfristig zu sichern und gleichzeitig attraktive sportliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Mit der Meldung einer Mannschaft für die B-Klasse Heidelberg und der Perspektive einer zweiten Mannschaft in der C-Klasse setzen wir bewusst auf Stabilität, Entwicklung und Zukunftsfähigkeit. Diese SpG ist kein kurzfristiger Kompromiss, sondern ein gemeinsamer Schritt nach vorne – für unsere Spieler, unsere Vereine und den regionalen Fußball.“
Benedict Hoidn (1. Vorsitzender SV Moosbrunn), Sören Schreyer (1. Vorsitzender FC Hirschhorn), Christian Heiß (Spielausschuss SV Moosbrunn), Thomas Gruneberg (Spielausschuss FC Hirschhorn), David Holmes (Spielausschuss SV Moosbrunn), Frank Flachs (Spielausschuss FC Hirschhorn)



































